Motivationstipps für das Lauftraining

veröffentlicht am 29. Oktober 2018 in Allgemein von
Mann joggt Richtung Horizont

Dass Laufen gesund ist, steht außer Frage. Nicht nur der Körper, sondern auch die Seele profitieren von ausdauernder Bewegung an der frischen Luft. Trotzdem ist es nicht immer einfach, sich vom gemütlichen Sofa aufzuraffen und nach einem anstrengenden Arbeitstag noch etwas für die Kondition zu tun. Doch es gibt verschiedene Mittel und Wege, um sich langfristig zu motivieren.

Mit dem richtigen Takt geht alles einfacher

Wer Musik im Ohr hat, der kann sich beim Laufen besser motivieren. Je nach Musikgeschmack spornen vor allem rhythmische Töne, schnelle Melodien und belebende Klänge zu noch mehr Leistung an. Allzu melancholisch sollte die Musik allerdings nicht sein, denn sonst kann es passieren, dass sich der Geist negativen Dingen zuwendet, statt sich ganz auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren. Kopfhörer mit Bügel halten in der Regel besser beim Laufen als sogenannte In-Ear-Varianten, die leichter herausfallen und zudem unangenehm drücken können.

Wer auf dem Laufband trainiert, der kann auch Running-Videos oder Motivations-Videos auf dem Tablet, oder, falls in Sichtweite, auf dem Fernseher schauen.

Selbstgespräche sind zu Unrecht verpönt

Wenn Menschen dabei ertappt werden, wie sie mit sich selbst sprechen, so werden sie von Außenstehenden seltsam angeschaut. Doch nicht jeder, der das Wort an sein eigenes Ich richtet, hat psychische Probleme. Ganz im Gegenteil! Es kann durchaus helfen, sich beim Sport verbal anzuspornen. Sofern sich niemand in direkter Nähe befindet oder einen die skeptischen Blicke von Fremden nicht stören, kann auch ein lauter Schrei dabei helfen, innere Widerstände loszuwerden. Wer auf diese Weise aus sich herauskommt, der kann dadurch neue Energie für das Laufen schöpfen.

Feste Termine tricksen den inneren Schweinehund aus

Auch Menschen, welche alleine trainieren gehen, sollten sich feste Termine für das Training einplanen. Auf diese Weise wird eine Routine geschaffen, welche sich auf Dauer manifestiert. Wird dieser Plan eine Weile lang verfolgt, so fühlt es sich irgendwann ganz normal an, zur immer gleichen Uhrzeit am immer gleichen Tag laufen zu gehen. Auf die Idee, nicht zum Sport anzutreten, kommt der Geist irgendwann nicht mehr. Der innere Schweinehund wird infolge dessen stetig schwächer und verschwindet irgendwann komplett.

Gemeinsam geht alles einfacher

Wer es nicht schafft, sich selbst zum Laufen zu motivieren, der sollte sich mit Gleichgesinnten verbünden. In der Regel möchte sich niemand vor dem Trainingspartner blamieren. Deshalb überwindet sich manch einer auch dann zum Laufen, wenn eigentlich die Motivation fehlt. Auch die Teilnahme an einem Lauftreff kann dabei helfen, niemals das Training aufzugeben. Das Beisammensein mit netten Menschen während des Laufens motiviert ungemein.

Ziele setzen

Es sollte helfen, sich ein langfristiges Ziel zu setzen, auf welches konsequent hingearbeitet wird. Das kann zum Beispiel die Teilnahme an einem Marathon sein oder das Knacken eines persönlichen Rekords. Auch das regelmäßige Kräftemessen mit Personen, welche einen ähnlichen Trainingsstand aufweisen, kann zusätzlich motivieren. Natürlich sollte dieser Wettkampf nicht allzu verbissen gesehen werden, sonst schlägt der Effekt ins Gegenteil um.


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